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Reim vom Helferfest

Vor gut 2 Jahren kam bei einer Vereinsringsitzung eine Idee,
wir feiern 2017, 1275 Jahre Gänheim, ach wie ist das schee.

15 Gänheimer, ob Frau oder Mann,
trafen sich regelmäßig, so alles begann.

Die 15 nannten sich ab sofort Festausschussmitglieder,
die Sieglinde Ludwig schrieb alles hernieder.


Zum 1. Vorstand wurde der Bastian gewählt,
zum 2. wurde der Ralph bestellt.
Den 3. Vorstand nahm der Georg ein,
Kassier wurde Bauer Roland ganz allein.

Nun wurde geplant, geredet, geschrieben und diskutiert,
man war ganz ungeniert.

Zwischen den Festausschusssitzungen traf sich der harte Kern,
Bastian,  Armin und Ralph am Festplatz an der Wern.

Was bei den Sitzungen kam heraus,
das sagen wir euch jetzt und bitten zum Schluss um Applaus.

Punkt 1 war die Historische Fotoausstellung im Feuerwehrhaus,
der Gerhard und der Willibald ernteten viel Applaus.

Punkt 2 war das Ponyreiten,
die Kids verbrachten hier schöne Zeiten.

Punkt 3 waren die Werntal – Schlittenhunde,
dass sie dabei waren machte in Gänheim schnell die Runde.
Die Thessy war da in ihrer Welt,
auch wenn’s beim Aufbau  haperte mit dem Zelt.

Punkt 4 war der Eisverkauf,
die Julia meisterte den Ansturm und  so nahm alles seinen Lauf.
Egal ob groß ob klein, alle fanden das Eis bei den Temperaturen fein.

Punkt 5 war das Seilbinden und Korbflechten  bei Wüsts im Hof,
wir meinen die Leute waren früher gar nicht doof.
Dort fand man im Nu, jemand der bindet aus Stroh Schuh.

Punkt 6 war das ehem. Sudhaus der Werntalbräu,
der Paul und der Wolfgang hatten keine Scheu,
das Sudhaus wieder auf Vordermann zu bringen,
es war ein gutes Gelingen.

Punkt 7 war der Werntalbräu Ausschank,
das Bier schmeckte hervorragend dem Paul sei Dank.

Punkt 8 waren die  Oldtimer Traktoren beim Hofmanns Herbert,
weiß der Kuckuck wo er die hat alle hergezerrt.

Punkt 9 gab es vom Ralph Mohr die Ganumer Bierbratwürst,
sie waren der Renner und gingen weg bis zum Rest.

Punkt 10 war die Harley Davidson  Motorrad Ausstellung bei Jürgen Ulrich, die Motorräder beeindruckten nicht nur mich.

Punkt 11 die Bausanierung hatte spontan geschlossen,
vermutlich hatte Elmar ein wichtiges Geschäftsessen.
Wir waren wohl alle sehr enttäuscht, doch den Landrat haben wir unauffällig dran vorbeigeschleusst.

Im Festzelt und am Festplatz war 3 Tage die Hölle los,
da wussten wir das Fest geht nicht in die Hos.
Viele Helfer waren mit ihrem Poloshirt dabei und winkten in den Andreas seine Drohne nei.
Am Montagabend  zogen die Helfer ins Festzelt wie an einer Schnur, bei Sierra Madre und Sternwerfer gab es Gänsehaut pur.
Auch der Sandkasten stand nicht allein, er lud die Kleinen zum Spielen ein.
Ein Mango war die Wagentoilette, er wird nie mehr in Gänheim stehn jede Wette.

Punkt 13 gab es ihr könnts euch denken,
die harten Sachen zum Ausschenken.

Punkt 14 Bei der Kaisermühle gab`s Bio Essen,
es Warn doch einige Gäste dagesessen.
2 Dauergäste hatten keine Scheu, ihr Inhalt bestand aus Stroh und Heu.

Punkt 15 bei der neuen Technik der Landwirtschaft,
sah man viele Landwirtschaftliche Geräte mit viel Kraft.

Punkt 16 in der Kunstausstellung konnte man werfen einen Blick,
auf versch. Künstler ihrem Geschick.

Punkt 17 bei den landwirtschaftlichen Geräte,
sah man alte Maschinen mit denen man früher arbeitete und mähte.

Punkt 18 Fliesenleger zeigten ihre Kunst und boten vieles dar,
so ein Ganumer Mosaik ist doch wunderbar.
Egal wie man’s dreht oder wendet, das Mosaik ist noch nicht beendet.

Punkt 19 im Jagd Hof war einiges zu genießen,
wer wollte konnte auch mal Laserschiessen.

Punkt 20 die Kaffeevariationen konnte man besuchen,
besonders lecker war der Kaseplootzkuchen.

Punkt 21 viele von euch ham`s mit bekommen,
hier wird man ins andre Jahrhundert mitgenommen.
Die Trachtenausstellung wurde gut angenommen.

Punkt 22 beim Steinmetz war es fein,
wer wollte konnte haun in echten Stein.

Punkt 23 Fensterbau Scheuring zeigte mit bedacht,
so werden Fenster heut gemacht.
Der Hartmanns Norbert hatte auch einen Stand, bei dem man Holzarbeiten fand.

Punkt 24 stolz waren wir auf die Kerzendekoration,
welches Dorf hat so was schon?
Viele Kerzen sah man dort, verziert mit Motiven von unserem Ort.

Punkt 25 beim Maler früher und heute, sah man viele Leute.
Alte Techniken und Geräte warn zu sehn, drum blieben auch manche Gäste lange stehn.

Punkt 26 der Kachelofenbauer gab`s sich wirklich müh,
und stellte einen Kachelofen hi.
 So was siehst du nicht alle Tage, war gelungen keine Frage.

Punkt 27 beim Maurer schauten viele rein, er mauerte Stein auf Stein.
Das Ergebnis ihr werdet`s sehn, wird einmal in Gänheim stehn.

Punkt 28 die Strohhüpfburg macht den Kids viel Freude,
sie wurde benutzt von groß und kleinen Leute.

Punkt 29 viele Keramiksachen konnte man betrachten,
die Gäste deshalb große Augen machten.


Punkt 30 Die Weinlaube war der Kracher hihihi,
besonders gut warn die Fonserlie.
Bei Musik und Wein, ging so mancher gar nicht heim.

Punkt 31 in der Kinderspielstraße ging es rund,
viele Spiele gab es kunterbunt.
Die kleinen warn mit Spaß dabei, zum Spielen gab es allerlei.

Punkt 32 in der Kaffeebar gab’s viele verschiedene Sorten,
 egal ob Eis, Kuchen oder wunderschöne Torten.

Punkt 33 bei der Dorfchronik  wer den Gewölbekeller kennt,
da war der Albert`s Willi in seim Element.
Gäste aus nah und fern, hörten viele Gschichtli von Gänheim an der Wern.

Punkt 34 wer Hunger hatte war am Dorplatz richtig,
hier gab`s viel Essen, das war dem Mohr`s Ralph wichtig.

Punkt 35 Bei den Getränken gab`s keine Klagen,
die waren gekühlt im Verkaufswagen.
Viele hatten Durst, ob der Reifen fehlte oder platt war, das war uns wurst.

Punkt 36 ein Lob auch unsren Asylanten, sie kochten Spezialitäten die wir in Gana noch nicht kannten.

Punkt 37 der Hufschmied zeigte was er kann, wir verkauften kleine Hufeisen an jedermann.

Punkt 38 die sakrale Ausstellung fand auch viel Resonanz, man sah viele Schätze und so manche Monstranz.

Punkt 39 unser Bauernmarkt hat viele angelockt, die Bienenvölker, der Hutverkäufer, die Gartendekoaussteller, Irene´s Liköre, Schnäpse, das Universelle Leben und Mohrs Wurstdosen, haben den Zehntplatz gerockt.

Punkt 40 die Fischspezialtäten wurden auch gut angenommen,
tags zuvor ham`se noch in der Wern geschwommen.

Den Ziegler Udo und sein Kran muss man loben,
so mancher sah Gänheim einmal von oben.

Und nicht zu vergessen die Chöre der Landfrauen,
da gab’s nicht nur was zu hören sondern auch zu schauen.
Der Scheurings Schorsch hat mit aller Macht,
die Unterfränkischen Landfrauenchöre nach Gänheim gebracht.
So viele Sitzungen mussten vergehen,
bis wir fanden den geeigneten Platz wo sie Stehen.

Der Getränkeverkauf bei den Hocks lief auch nicht schlecht,
kurzfristig stellten wir ne Hütte auf und hatten damit Recht.

Eine Anekdote noch dann gehen wir weiter,
das sind die geklauten Gummifüß vom Elmar Schneider.
Ralph mach dir keine Sorgen,
der Johannes hat sie nur geborgen.

Während dem Fest stellten wir fest,
es gibt in Gänheim einen Mann, dem man keine Büroschlüssel geben kann.
Der Bastian steckt alle ein und denkt es wären jetzt alle sein.
Die Moral von der Geschicht, gebt dem Bastian die Schlüssel nicht!

Nicht vergessen dürfen wir unsren Freund Petrus da oben,
für das super-Wetter muss man ihn loben.

So das war das Dorfjubiläum geformt in Reim,
wir können alle stolz auf Gänheim sein.
Unser Motto hieß wir sind ein Team,
wir meisterten vieles und bekamen alles hin.

So ein Jubiläumsfest kann nur gelingen,
wenn einer für alle, und alle für einen einspringen.

Wir sagen nochmals Dankeschön, ihr wart wunderbar,
und denkt daran ihr werdet wieder gebraucht zur Feier 1300 Jahr.

Und nun an alle: tut es nie mehr wagen, zu einem Poloshirt T-Shirt zusagen.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Armin Hauck